Schon 1225 befand sich das Lehngut im Besitz der Familie von Levetzow. Der Ortsname veränderte sich im Verlauf der Zeit: 1225 Lilekesdorp, 1262 Lellekendorp, 1373 Lelkendorp. Im Altpolabischen bedeutet "lelek" zerstreuter Mensch. Bis zur Ausweisung 1945 gehörte das Gut der Familie von Levetzow. Eine Grabstelle der Familie von Levetzow befindet sich im Waldgebiet, das sich südwestlich des Ortes erstreckt. Lelkendorf liegt in hügeliger Landschaft nördlich der Peeneniederung. Ein Wanderweg führt bis zur Schnursteinquelle in dieses Niederungsgebiet. Der Tierrassenpark bietet den Besuchern viele Erlebnisse.
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Das Schloss ist im Verlauf der Geschichte mehrmals verändert worden. Im Keller blieben die Tonnengewölbe des 13. Jahrhunderts erhalten. Nachdem das Schloss 1629 von Wallensteins Truppen abgebrannt wurde, ließ die Familie von Levetzow ein Renaissance-Gebäude errichten. Eine weitere Überformung erhielt das Schloss 1898. Nach Entwürfen des Architekten Schultze-Naumburg (1869-1949) entstand nun ein Schloss im Stil der Tudorgotik/Neugotik. Den Vorbau zur Eingangshalle entwarf Paul Korff (1875-1945). Nach dem 2. Weltkrieg waren im Schloss Kindergarten, Schule, Gasthaus, Gemeindeverwaltung und Poststelle untergebracht. Jetzt ist Familie von Levetzow wieder Eigentümer. Umfassende Sanierungen sind vorgenommen worden und es entstanden mehrere Eigentumswohnungen. Die Schlossbesitzer laden herzlich zu Schlosskonzerten ein, die hier regelmäßig stattfinden. Zum Schloss gehört ein großer Park mit seltenen Baumarten.
Baustil/Bauweise: Neugotik, Backstein
Kontakt:
Schloss Lelkendorf, Familie von Levetzow
Schlossweg 1
17168 Lelkendorf
Telefon: 039956/ 2 95 95
Telefax: 039956/ 2 95 95
mevonlevetzow@arcor.de
http://www.schloss-lelkendorf.de
In dem 27 ha großen Landschaftspark stehen seltene Bäume. Ein Obst- und Gemüsegarten ergänzt den Park. Wanderungen bieten sich von hier über den Herrensteig in den Lelkendorfer Wald an. Führungen sind nach telefonischer Absprache möglich.
Kontakt:
Schloss Lelkendorf, Familie von Levetzow
Schlossweg 8
17168 Lelkendorf
Telefon: 039956/ 2 95 95
Telefax: 039956/ 2 95 95
mevonlevetzow@arcor.de
http://www.schloss-lelkendorf.de
Im Frühjahr schmücken Osterglocken die Beete im Lelkendorfer Park.
Das Projekt Garten und Skulpturenpark begann im Sommer 2005 auf internationaler Ebene. Im Gelände der Gutsanlage von Lelkendorf finden Objekte zeitgenössischer Bildhauerei ihren Platz. Ergänzend dazu finden Workshops und Kunstprojekte statt. Der Verein Kultur Gut pro Regio fördert die Kultur im ländlichen Raum auf breiter Basis und organisiert die Vorhaben. "Kunst erleben" ist dabei das zentrale Ziel des Vereins. Erstklassige Kunsterlebnisse, persönliche Betreuung und Gastfreundschaft sowie übergreifende Erlebnisse unterschiedlicher Künste werden den Gästen geboten. Begegnungen von Künstlern, Jugendlichen, Touristen und Menschen aus der Region werden gefördert, der Ort ist ein Treffpunkt für Netzwerker mit ähnlichen Zielen. Auch Seminare und Symposien werden durchgeführt. Maßgeblichen Anteil am Erfolg des Vereins haben vor allem Mechthild und Joachim von Levetzow.
Kontakt:
Kultur-Gut pro Regio e.V., Joachim von Levetzow
Schlossweg 1
17168 Lelkendorf
Telefon: 039956/ 2 95 95
Telefax: 039956/ 2 95 96
info@kunst-erleben.com
http://www.kulturgut-proregio.eu
Der ansehnliche Backsteinbau von 1883 mit vier Etagen und einem Flachdach ist restauriert. Er wird für Workshops genutzt und steht für Übernachtungen bereit.
Kontakt:
Familie von Levetzow
Schlossweg 1
17168 Lelkendorf
Telefon: 039956/ 2 95 95
Telefax: 039956/ 2 95 95
mevonlevetzow@arcor.de
http://www.schloss-lelkendorf.de
500 Jahre alte Eichen begrüßen die Besucher des Tierrassenparks, gelegen am Rand des Naturparks „Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“. Träger der Tierhaltung ist der Förderverein „Schnursteinquelle e.V.“. In dem großzügig gestalteten Gelände werden alte und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen gehalten. Eine hölzerne Thinghalle in Zwölfeckform mit offenem Rauchabzug, ein Hofladen mit Erzeugnissen aus eigener Hofhaltung und Produkten aus der Region, ein Restaurant mit traditioneller mecklenburgischer Küche und eine Streuobstwiese gehören zum Ensemble. Auch Übernachtungen werden angeboten (Zelten im Park, Übernachten im frischen Heu, Ferienhaus). Interessante Veranstaltungen finden an den Familientagen statt (März-Oktober).
Öffnungszeiten:
täglich 8.00-18.00
Eintritt:
Erwachsene 2,00€, Kinder 1,00€ (Kasse des Vertrauens)
Kontakt:
Dr. Jürgen Güntherschulze
Peene Weg 26
17168 Lelkendorf
Telefon: 039956/ 2 95 09
Telefax: 04155/ 46 70
info@haustierpark-lelkendorf.de
http://www.haustierpark-lelkendorf.de
In dem großzügig gestalteten Gelände des Tierrassenparkes werden alte Nutztierrassen in artgerechter Tierhaltung vorgestellt.
Eine hölzerne Thinghalle in Zwölfeckform mit offenem Rauchabzug, ein Hofladen mit Erzeugnissen aus eigener Hofhaltung und Produkten aus der Region, ein Restaurant mit traditioneller mecklenburgischer Küche und eine Streuobstwiese gehören zum Ensemble des Tierrassenparkes. Auch Übernachtungen werden angeboten (Zelten im Park, Übernachten im frischen Heu, Ferienhaus). Interessante Veranstaltungen finden an den Familientagen statt (März-Oktober).
In der Nähe des Dorfes befindet sich die "Schnursteinquelle", deren Wasser langes Leben verspricht. Die Bezeichnung der Quelle mit Trinkwasser-Qualität rührt von dem Bauern Schnurstein her, der hier lebte und sein Leben lang vom Quellwasser trank. Er starb 1973 kurz vor seinem 104. Geburtstag.
Begraben war Rudolf Schnurstein auf dem Neukalener Friedhof. Als die Begräbnisfrist verstrichen war, wurde der Grabstein umgesetzt und fand seine Stelle direkt an der Quelle. Die gut ausgeschilderte Wanderstrecke zur Quelle führt über einen offenen unbefestigten Feldweg hinab in die Peeneniederung und durch Koppeln zur Quelle.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Grabstätte im Wald bei Lelkendorf angelegt. Sie ist in den vergangenen Jahren restauriert worden und darf wieder als Erbbegräbnisstätte genutzt werden.